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Brustvergrößerung in der plastischen Chirurgie

Brustvergrößerung oder auch Mammaaugmentation genannt ist ein chirurgisches Verfahren bei welchem Implantate, entweder aus Silikon oder Kochsaltzlösung in die weibliche Brust (Mamma) eingesetzt werden. Hierzu gibt es verschiedenen Möglichkeiten.

Untermuskel Implantate bei Brustvergrößerung (Submuskulär)

Bei diesem Verfahren werden die Implantate unter den Brustmuskel; genauer, unter den Musculus pectoralis major (großer Brustmuskel) entweder ganz oder teilweise gelegt. Diese Art der Operation ist die beliebteste in Graz und wendet man in der Regel bei sehr schlanken Frauen mit nur wenig Körperfett an. So verhindert man, dass sich die Implantate unter der Haut zu deutlich abzeichnen und erhält so ein optisch natürlicheres Ergebnis.

Unter das Drüsengewebe (Subclandulär)

Hierbei wird das Implantat über dem Brustmuskel und unter der Brustdrüse eingelegt. Die Brustdrüse wird dabei nicht geschädigt und bleibt in der Regel unberührt. Die Brustdrüsen sind im österreichischen Raum auch als Milchdrüsen bekannt, welche erst kurz vor der Geburt aktiviert werden und dann solange Milch produzieren wie diese dazu angeregt werden. Es gibt bisweilen auch Frauen die bis in das hohe Alter, auch ohne Schwangerschaft, Milch in ihrer Brust produzieren können. Die Eigenschaft der Milchproduktion wird bei keiner der Operationsmethoden in irgend einer Weise beeinflusst.

Zugang bei Brustvergrößerung

Eine der wichtigsten Entscheidungen bei einer Brustvergrößerung ist die Wahl des Zugangsortes. Das heißt wo der Schnitt gesetzt wird. Dieser kann direkt in der Brustfalte, unterhalb des Brustwarzenhofs, in der Achsel oder bei Kochsalzlösungsimplantaten auch im Bauchnabel erfolgen. Jede Methode bringt so jeweils ihre Vor- und Nachteile mit. Die optisch sinnvollsten Methoden sind sicherlich die durch die Achsel und die über den Bauchnabel. Bei beiden Methoden verbindet man die kleinen Narben eher weniger mit einer Brustvergrößerung. Insofern sie überhaupt nach verblassen noch deutlich zu sehen sind. In Graz ist die Methode über die Achsel sehr beliebt.

Formen von Implantaten für Brustvergrößerung

Implantate kann man nicht nur in ihrem Material und ihrer Größe unterscheiden. Sondern auch in ihrer Form. So gibt es kreisrunde aber auch tropfenförmige Implantate. Die Form eines Implantats wird stets an das gewünschte Ergebnis und natürlich die individuelle Anatomie der Patientin angepasst und entsprechend ausgewählt. So kann man eine Brustvergrößerung sehr gut an die Bedürfnisse anpassen.

Körpereigenes Fett zur Brustvergrößerung

Man kann nicht nur Implantate zur Brustvergrößerung nutzen. Auch eine so genannte Eigenfetttransplantation ist möglich. Dabei wird Eigenfett aus anderen Körperregionen wie Hintern und Beinen oder Bauch mit der normalen Fettabsaugmethode entnommen und wieder in die Brust implantiert bis diese die gewünschte Größe aufweist. Der Vorteil hierbei ist, dass der Chirurg die Brust so besser individuell formen kann. Mit mehr oder weniger Fett an der ein oder anderen Stelle der Brust, kann so eine natürliche Form modelliert werden. Das Eigenfett hat gegenüber den Implantaten den Vorteil, dass es sich nicht verkapselt. Da es für die Brust keinen Fremdkörper darstellt.

Keine Brustvergrößerung ohne Risiken

Wer sich überlegt, eine Praxis für eine Brustvergrößerung in Graz aufzusuchen, der sollte gründlich recherchieren, wie gut der Arzt wirklich ist. Dabei können Rezensionen von anderen Kunden sehr viel helfen. Denn wo operiert wird, fallen in der Regel zwar keine Späne, Komplikationen können indes durchaus eintreten. Hier sind zunächst einmal die normalen Risiken einer jeden Operation wie Infektionen und Probleme durch die Narkose zu nennen. Des weiteren gibt es die Möglichkeit einer Verkapselung. Dies geschieht, wenn der Körper das Implantat als Fremdkörper wahrnimmt. Er schützt sich (wie auch bei zum Beispiel einen Splitter) damit, dass er Gewebe um den Fremdkörper Bildet. Eine so genannte Kapsel. So wird verhindert, dass sich eventuelle Schädlinge weiter ungehindert im Körper ausbreiten können. Verkapselungen in der Brust bringen allerdings auch oft eine unschöne Verformung mit sich. Die einzig mögliche Therapie ist hier die Entfernung der Implantate. Mehr Informationen dazu gibt es auf: http://schöne-brust.at/

 

Plastische Chirurgie im Wandel der Zeit

plastische Chirurgie im Wandel der Zeit

Im Fachjargon werden Schönheitsoperationen als plastische Chirurgie bezeichnet. Man versteht darunter, die Wiederherstellung von Funktion und Form des menschlichen Körpers. Der griechisch-lateinische Ausdruck „plastisch“, bedeutet so viel wie „formabar“.

Seit einigen Jahren erlebt die Schönheitschirurgie und damit auch die plastische Chirurgie einen regelrechten Boom. Dies könnte man auch der schnelllebigen modernen Zeit und dem heutigen Verständnis von Ästhetik zu schreiben. Dies trifft allerdings nicht zu. Im punkto plastische Chirurgie wurden erste Versuche schon bereits vor 3000 Jahren vorgenommen. Aktivere konstruktive Eingriffe am Gesicht wurden von den alten Ägyptern bereits durchgeführt. Auch in Indien lassen sich Belege für plastische Chirurgie finden. Hier wurden Wiederherstellen der Operationen an Nasen durchgeführt. Welchen Anlass, mögen die Menschen der damaligen Zeit, zu derart ästhetischen Eingriffen und den damit verbundenen Anspruch gehabt haben? Die Antwort auf diese Frage ist so grausam wie simpel. Mit plastische Chirurgie wurde der Wiederaufbau von Gesichtsteilen durchgeführt, welche zuvor im Rahmen einer Bestrafung, durch die damals geltende Gesetzgebung abgetrennt wurden.

So fand man in Ägypten zum Beispiel Mumien, bei welchen zu Lebzeiten Ohren wieder angenähert wurden. Das Alter der Mumien wird von Experten auf 1350 vor Christus geschätzt. Auch der griechische Arzt Hippokrates (416-377 vor Christus) wusste bereits, wie man deformierte Nasen korrigiert. Auch Celsius, ein römischer Gelehrter (erstes Jahrhundert nach Christus) schrieb explizite Verfahren zur Hasenschartenkorrektur nieder. Die plastische Chirurgie wurde indes im Mittelalter vollkommen vergessen. Zu Zeiten der Renaissance, wurden wieder sogenannte Wiederherstellen der Techniken angewendet. Eine erstmalige Rekonstruktion des armes, wurde in Europa von dem italienischen Gelehrten Gaspare Tagliacozzi (1546-1599) durchgeführt.

Erst im 19. Jahrhunderts kam es dann zum wahren Durchbruch der plastischen Chirurgie. Geradezu mutig, wurden Chirurgen aus Europa, durch medizinische und wissenschaftliche Fortschritte. Einen wahrhaftigen Namen in der plastischen Chirurgie, machte sich im deutschsprachigen Raum, der Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1795-1847) in erster Linie war er Transplantationschirurg, der Operationsverfahren zu Nasenplastiken und Sehnen entwickelte. Hier geths zum Spiegel Artikel.

Die Entdeckung der Betäubung für die plastische Chirurgie

Auf einem Jahrmarkt entdeckten 1846 die Zahnärzte Wells und Morton die bedeutende Wirkung von Lachgas. Plötzlich war die Chirurgie durch diese Entdeckung in aller Munde. In folgenden Jahrzehnten wurde mit immensen Fortschritten mehr und mehr erfolgreich operiert. Dass kein freier operieren, stammt von dem, aus England stammenden Mediziner Josef Lister, welche im Jahre 1876 erste Experimente zur Erforschung der Antisepsis durchführte. So hielt das kein freie operieren Einzug in die plastische Chirurgie und wurde so Grundstein und Basis der heute bekannten modernen Chirurgie. 1907 wurden erste Erfolge bei der Verkleinerung der Brust, durch Hippolyte Morestin erzielt. So gelang der ästhetischen Chirurgie der Durchbruch. Die Krise im 20. Jahrhundert verhalfen der plastischen und ästhetischen Chirurgie zu weiteren Fortschritten, da erhebliche Verstümmelungen und Verletzungen mittels der plastischen Chirurgie behandelt wurden. Durch die stetige Verbesserung von Operationsverfahren und chirurgischen Instrumente, sowie Operationstechniken werden heutzutage vollkommene Resultate der plastischen Chirurgie vorgebracht. So werden zum Beispiel Zehen als Daumenersatz übertragen, Arme und Beine sowie Gesichtsteile Replantiert und die Wiederherstellung von Haut und Muskeln sowie Gesichtsteilen ist möglich.

Doch nicht nur den Aspekt der lebensrettenden Nutzung der plastischen Chirurgie verhalfen ihr Fortschritt. Auch die immer größer werdenden Ansprüche der Menschen aufgrund ihres äußeren führten letztendlich zum schnellen voranschreiten von immer besseren Operationstechniken und-Methoden.

Plastische Chirurgie bei Kindern

Narbenkorrektur

Natürlich gibt es auch bei Kindern eine eine konstruktive, plastische und ästhetische Chirurgie. Dabei handelt es sich in der Regel um medizinisch indizierte Eingriffe die weniger aus eitlen, als aus funktionalen und lebensverbessernden Maßnahmen durchgeführt werden. Aus diesem Grunde werden die meisten plastischen Eingriffe bei Kindern von den Krankenkassen übernommen. In der Regel sollen funktionelle Einschränkungen entstellende Missbildungen des Körpers durch die plastische Chirurgie im Kindesalter korrigiert werden. So soll gewährleistet werden dass Kinder sich bis ins Erwachsenenalter normal und altersgerecht, sowie psychisch und körperlich entwickeln können.

Diese Art der plastischen Chirurgie an Kindern stellt für den Operateur eine besondere Herausforderung dar. Hierzu muss dieser über entsprechend ausreichende Erfahrung und eine fundierte Ausbildung verfügen. Insbesondere ist es für die Eltern, oft sehr schwer, sich für einen geeigneten plastischen Chirurgen zu entscheiden. In den meisten Fällen gilt als größtes Auswahlkriterium die Häufigkeit mit welcher der entsprechende plastische Chirurg den bevorstehenden Eingriff bereits durchgeführt hat. In der Regel können Ärzte auch Bildmaterial vorweisen, um Eltern ein besseres Verständnis der Ergebnisse nach der Operation vermitteln zu können. In jedem Fall, sollten sich Eltern im Vorfeld von einem fachkompetenten Arzt ausreichend beraten lassen und sich dementsprechend für einen ausgewiesenen Fachmann entscheiden.

Typische Operationen der plastischen Chirurgie bei Kindern

Die typischen Operationsverfahren betreffen die sogenannte Gynägomastie, abstehen Ohren und entstellende Hämangiomee und Muttermale. In der Regel handelt es sich bei abstehen Ohren um eine an geborene Ohrmuscheldysplasie. Hier hat sich in aller Regel die sogenannte Anthelixfalte des Ohr Knorpels nicht gebildet. Manchmal liegen auch zusätzliche Missbildungen des Ohres vor. Diese gilt es dann mit speziellen Operationsverfahren innerhalb der plastischen Chirurgie zu korrigieren. Es gibt Kinder die mit großen und teilweise behaarten Muttermalen, Hämangiomen und Feuermalen geboren. Normalerweise sind diese Fehlbildungen vollkommen harmlos und komplikationslos. Bei der Entfernung bzw. Korrektur dieser Fehlbildungen, handelt es sich in der Regel ausschließlich um ästhetische Überlegungen. So wollen Eltern ihren Kindern spätere psychosozialen Problematiken ersparen. Solche Problematiken tauchen vor allem bei Fehlbildungen im Gesicht und an den Händen auf. So werden Muttermale in der plastischen Chirurgie schlicht und einfach herausgeschnitten. Feuermale kann man heutzutage sehr gut durch Lasertherapien behandeln in der Regel bedarf es hierzu aber mehrere Therapiesitzungen welche auch nicht unbedingt schmerzfrei sind. Eine ausreichende Anästhesie macht das Schmerzempfinden jedoch durchaus aushaltbar.

Narbenkorrekturen in der plastischen Chirurgie bei Kindern

Nach Operationen, Unfällen und Stürzen kann es gelegentlich zu funktionsbedingten Narben kommen. Welche einer Korrektur bedürfen. Dies trifft besonders an Händen und im Gesicht zu. So sind auch Dekolleté und Hals sehr wichtige Areale welche durch die plastische Chirurgie korrigiert werden Narben die Übergelenke verlaufen können zu Gelenkkontrakturen und somit zu starken Bewegungseinschränkungen führen. Gleiches gilt für Verbrennungsnarben. Narben können insbesondere im Kindesalter zu Fehlwachstum und damit verbundener Fehlfunktionen führen. Vor allem auch die Nachsorge der Kinder die plastische chirurgische behandelt wurden gehört in kompetente und fachärztliche Hände.

Natürlich hat auch die plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie ihren Platz in der Kindermedizin. Medizinisch notwendige Eingriffe sind in aller Regel zu befürworten, da durch die Eingriffe eine normale psychische und körperliche Entwicklung der Kinder gewährleistet wird.

Plastische Chirurgie in der Dermachirurgie

Dermachirurgie

Die plastische Chirurgie ist heute aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Obwohl es sich dabei unter anderem, um eine Fachweiterbildung für die Ärzteschaft handelt, ist die plastische Chirurgie in fast allen operativen Fachrichtungen zu finden. Vor allem in der der Dermachirurgie wird in vielen Fällen mit sogenannten Hautplastiken gearbeitet.

Die plastische Dermachirurgie wird vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, großflächige Hautdefekte abzudecken. Dies gilt in der Regel nicht nur für großflächige Brandverletzungen, sondern auch für Wunden die durch sogenannte Hautexcision, also das großflächige entfernen ganzer Hautareale. In der Regel werden hier sogenannte Hautlappenplastiken eingesetzt.

Zu diesem Zweck kann es im Vorfeld erforderlich sein, dass sogenannte Dehnungskissen unter die Haut implantiert werden. Diese, mit Kochsalzlösung gefüllten Silikonkissen, werden von Zeit zu Zeit immer weiter mit Kochsalzlösung aufgefüllt, sodass sich die darüberliegende Haut dehnt. Durch die Dehnung werden gleichzeitig auch neuer Hautzellen angelegt und es entsteht ein gewisser Hautüberschuss. Wenn ausreichend zusätzliche Haut zur Verfügung steht, wird dann in der finalen Plastik, nicht nur das Kissen entfernt, sondern mit der überschüssigen Haut das meist unmittelbar daneben liegende defekte Gewebe abgedeckt.

Plastische Chirurgie in der Hals Nasen Ohren Chirurgie

Auch in der Hals Nasen Ohren Chirurgie kommen sehr häufig Plastiken zum Einsatz. So ist zum Beispiel die Korrektur der Nasenscheidewandverkrümmung eine sogenannte Septumkorrektur eine plastische Operation. Das Verfahren ist relativ schnell erklärt. Bei der Nasen Scheidenswandkorrektur wird durch die Nasenlöcher operiert. Dabei wird durch kleine Schnitte in die Nasenschleimhaut, selbige von Knochen und Knorpel abgelöst. Zusätzlich werden überschüssige Knochen- und Knorpelanteile abgeschabt. Dann werden die Vergrößerungen gelockert und wieder gerade ausgerichtet. Sollten zusätzlich noch große Nasenmuscheln vorhanden sein, werden diese in der gleichen Operation verkleinert.

Plastische Chirurgie in der Schönheitschirurgie

Natürlich wird in der klassischen Schönheitschirurgie sehr häufig mit Plastiken gearbeitet. Hingegen dem plastischen Chirurgen, ist der Schönheitschirurg keine offizielle Fachweiterbildung für Ärzte. Im Grunde, kann sich jeder Arzt, gleich welcher Fachrichtung als Schönheitschirurg bezeichnen. Es ist somit kein geschützter Begriff.

Es gibt natürlich mannigfaltige Methoden in der Schönheitschirurgie, bei welchen Plastiken zum Einsatz kommen. Zum Beispiel die sogenannte Rhinoplastik, bei welcher die äußeren Strukturen der Nase korrigiert werden. Dies beinhaltet unter anderem, die Verkleinerung der sogenannten Nasenflügel. Auch die insgesamte Begradigung einer schief geratenen Nase fällt unter diesen Fachbegriff. Eine der häufigsten Verfahren bei der Rhinoplastik ist die insgesamt Verkleinerung der Nase. Bei Frauen sind vor allem kleine Stuppsnasen sehr beliebt. Dabei hat der versierte Schönheitschirurg, immer auf die passenden Proportionen zu achten. Da es sonst sehr schnell maskenhaft wirken kann. Mehr Informationen zur Dermachirurgie gibt es auf https://de.wikipedia.org/wiki/Dermatologie

Plastische Chirurgie in der Unfall-und Orthopädiechirurgie

Vor allem bei der sogenannten Handchirurgie, treffen plastische Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädiechirurgie aufeinander. Die Hand ist eines unserer komplexesten Organe. Dementsprechend sind sehr viele unterschiedliche Strukturen vorhanden und gegebenenfalls in Operationen zu bearbeiten. Hierbei handelt es sich sehr häufig um sogenannte Kapitaltunneloperationen. Aber auch Knochenbrüche und viele anderen Teile der Hand werden mit dem Fachbereich der plastischen Chirurgie operiert. Wobei hier eben auch die plastische Chirurgie in der Fachrichtung selbst Anwendung findet und nicht zwangsläufig ein Arzt mit der Fachweiterbildung als plastischer Chirurg zum Einsatz kommt.