Plastische Chirurgie in der Dermachirurgie

Die plastische Chirurgie ist heute aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Obwohl es sich dabei unter anderem, um eine Fachweiterbildung für die Ärzteschaft handelt, ist die plastische Chirurgie in fast allen operativen Fachrichtungen zu finden. Vor allem in der der Dermachirurgie wird in vielen Fällen mit sogenannten Hautplastiken gearbeitet.

Die plastische Dermachirurgie wird vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, großflächige Hautdefekte abzudecken. Dies gilt in der Regel nicht nur für großflächige Brandverletzungen, sondern auch für Wunden die durch sogenannte Hautexcision, also das großflächige entfernen ganzer Hautareale. In der Regel werden hier sogenannte Hautlappenplastiken eingesetzt.

Zu diesem Zweck kann es im Vorfeld erforderlich sein, dass sogenannte Dehnungskissen unter die Haut implantiert werden. Diese, mit Kochsalzlösung gefüllten Silikonkissen, werden von Zeit zu Zeit immer weiter mit Kochsalzlösung aufgefüllt, sodass sich die darüberliegende Haut dehnt. Durch die Dehnung werden gleichzeitig auch neuer Hautzellen angelegt und es entsteht ein gewisser Hautüberschuss. Wenn ausreichend zusätzliche Haut zur Verfügung steht, wird dann in der finalen Plastik, nicht nur das Kissen entfernt, sondern mit der überschüssigen Haut das meist unmittelbar daneben liegende defekte Gewebe abgedeckt.

Plastische Chirurgie in der Hals Nasen Ohren Chirurgie

Auch in der Hals Nasen Ohren Chirurgie kommen sehr häufig Plastiken zum Einsatz. So ist zum Beispiel die Korrektur der Nasenscheidewandverkrümmung eine sogenannte Septumkorrektur eine plastische Operation. Das Verfahren ist relativ schnell erklärt. Bei der Nasen Scheidenswandkorrektur wird durch die Nasenlöcher operiert. Dabei wird durch kleine Schnitte in die Nasenschleimhaut, selbige von Knochen und Knorpel abgelöst. Zusätzlich werden überschüssige Knochen- und Knorpelanteile abgeschabt. Dann werden die Vergrößerungen gelockert und wieder gerade ausgerichtet. Sollten zusätzlich noch große Nasenmuscheln vorhanden sein, werden diese in der gleichen Operation verkleinert.

Plastische Chirurgie in der Schönheitschirurgie

Natürlich wird in der klassischen Schönheitschirurgie sehr häufig mit Plastiken gearbeitet. Hingegen dem plastischen Chirurgen, ist der Schönheitschirurg keine offizielle Fachweiterbildung für Ärzte. Im Grunde, kann sich jeder Arzt, gleich welcher Fachrichtung als Schönheitschirurg bezeichnen. Es ist somit kein geschützter Begriff.

Es gibt natürlich mannigfaltige Methoden in der Schönheitschirurgie, bei welchen Plastiken zum Einsatz kommen. Zum Beispiel die sogenannte Rhinoplastik, bei welcher die äußeren Strukturen der Nase korrigiert werden. Dies beinhaltet unter anderem, die Verkleinerung der sogenannten Nasenflügel. Auch die insgesamte Begradigung einer schief geratenen Nase fällt unter diesen Fachbegriff. Eine der häufigsten Verfahren bei der Rhinoplastik ist die insgesamt Verkleinerung der Nase. Bei Frauen sind vor allem kleine Stuppsnasen sehr beliebt. Dabei hat der versierte Schönheitschirurg, immer auf die passenden Proportionen zu achten. Da es sonst sehr schnell maskenhaft wirken kann. Mehr Informationen zur Dermachirurgie gibt es auf https://de.wikipedia.org/wiki/Dermatologie

Plastische Chirurgie in der Unfall-und Orthopädiechirurgie

Vor allem bei der sogenannten Handchirurgie, treffen plastische Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädiechirurgie aufeinander. Die Hand ist eines unserer komplexesten Organe. Dementsprechend sind sehr viele unterschiedliche Strukturen vorhanden und gegebenenfalls in Operationen zu bearbeiten. Hierbei handelt es sich sehr häufig um sogenannte Kapitaltunneloperationen. Aber auch Knochenbrüche und viele anderen Teile der Hand werden mit dem Fachbereich der plastischen Chirurgie operiert. Wobei hier eben auch die plastische Chirurgie in der Fachrichtung selbst Anwendung findet und nicht zwangsläufig ein Arzt mit der Fachweiterbildung als plastischer Chirurg zum Einsatz kommt.